„Kulturstrolche“ machen weiter

Projekt kann mit Hilfe der Bürgerstiftung ausgebaut werden

Freuen sich, dass das Projekt »Kulturstrolche« fortgesetzt werden kann: (vorn von links) Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Manuela Althaus und Hedwig Thiele von der Bürgerstiftung Büren, Helmut Ahmer von der Stadt Büren, (hinten von links) Reinhard Fromme (Kreismuseum Wewelsburg), Christian Jakob (Grundschulverbund Wegwarte), Agnes Ising (Touristikgemeinschaft Büren), Gabi Kaub (Lindenhofschule), Manuela Gieseke von Rüden (Burgruine Ringelstein), Heinz Wördenweber (Schulmuseum), Birgit Schäfer-Dören (Grundschulverbund Almetal), Ursula Becker (Stadt Büren), Birgit Cramer (Grundschulverband Almetal), Annika Schumacher und Peter Finke (Stadt Büren).

Wer schon als Kind lernt, sich für Kunst, Musik, Tanz oder Theater zu begeistern, kann sein gesamtes späteres Leben reicher gestalten. Dieser Grundgedanke steht hinter dem Projekt »Kulturstrolche«. Und weil das in Büren ein so großer Erfolg war, wird es jetzt nicht nur fortgesetzt, sondern sogar noch erweitert.Möglich macht das auch die Bürgerstiftung, die die »Kulturstrolche« finanziell und personell unterstützt. Seit dem Schuljahr 2009/2010 nimmt die Stadt Büren mit ihren Grundschulklassen an dem vom Kultursekretariat Gütersloh geförderten Projekt teil. Die Bürgerstiftung und die Stadt sorgten dafür, dass im ersten Projektjahr insgesamt zehn zweite Schulklassen aller fünf Grundschulen die kulturellen Einrichtungen im Stadtgebiet Büren kennen lernen konnten.Die Begeisterung der Grundschulkinder hatte Folgen: Im Schuljahr 2010/2011 nahmen bereits 20 zweite und dritte Klassen teil. »Die Kinder, ihre Eltern und auch die Lehrer sind von diesem Projekt begeistert«, freut sich Bürgermeister Burkhard Schwuchow über die durchweg positive Resonanz. Daher haben nun alle Beteiligten die Projektlaufzeit für das kommende Schuljahr verlängert.

Ab dem neuen Schuljahr 2011/2012 haben dann sogar 30 Schulklassen vom zweiten bis vierten Schuljahr die Möglichkeit, Einrichtungen wie das Kreismuseum Wewelsburg, die Stadt- und Kreisarchive, das Schulmuseum, die Kreismusikschule, die Katholische öffentliche Bücherei, die Mittelmühle, die Burgruine Ringelstein, die Touristikgemeinschaft, den Bücherbus, das Jugendwaldheim Ringelstein sowie das Tanzstudio Silke Becker hautnah zu erleben und zu erforschen.Weil die Nachfrage der Grundschulen so stark gestiegen ist, gleichzeitig aber der Fördersatz beim Kultursekretariat gekürzt worden ist, reichte das Geld aus Gütersloh nicht mehr aus, um alle entstehenden Aufwendungen zudecken. In die Bresche sprang die Bürgerstiftung Büren.

»Wir wollen es jedem Kind ermöglichen, kostenlos an diesem Projekt teilzunehmen«, erläutern Manuela Althaus und Hedwig Thiele von der Bürgerstiftung. Neben der finanziellen Unterstützung wird ab dem kommenden Schuljahr Manuela Althaus die »Kulturstrolche« auch personell unterstützen und eine Auftaktveranstaltung für die Neueinsteiger organisieren und weitere Projekte ins Leben rufen. Zurzeit stehen den 30 Grundschulklassen 15 Projekte zur Auswahl.

Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow bedankte sich bei allen Beteiligten und besonders der Bürgerstiftung: »Ohne diese Unterstützung und ohne die gute Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung hätten wir Schwierigkeiten gehabt, es weiterhin allen Grundschulkindern der zweiten bis vierten Klassen zu ermöglichen, ein „Kulturstrolch“ zu sein.«

Auch in den kommenden Jahren, so hoffen die Verantwortlichen, sollen die Kinder der zweiten bis vierten Klassen der Grundschulen im Stadtgebiet Büren die Möglichkeit bekommen, auf ihre eigene Weise die Stadt und ihre kulturellen Einrichtungen kennen zu lernen.

Quelle: Westfalenblatt Büren/Salzkotten, Samstag, 02. Juli 2011
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